Jahresarchiv für 2011

katalog-17-websolo:bodys, Objekte aus Textil, Glas, Wachs, 2010/2011

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hellerimg_0115-furwebhellerimg_0040-furwebsolo, Fotografie, Größen variabel, 2010/2011

JOURNEYS
seit 2011

Die gemeinsame Klammer dieser Arbeiten ist ihr Entstehungsprozess: während des Gehens durch öffentliche Räume.
Der Moment des Zufalls spielt eine große Rolle und “Sachenfinder” ist daher eine ganz gute Beschreibung für diese Praxis, bei der oftmals entlang alltäglicher Wege und Alltagsroutinen Objekte und Situationen mittels Video und Fotografie gesammelt und in einen neuen Kontext gebracht werden.

Artist in Residence Aufenthalte und Reisen, daher das Explorieren neuer Orte sind der Anlass sich mit der Konstruktion von touristischem Raum, von Stadtzentrum, Peripherie und damit verbundenen ritualisierten Handlungen auseinanderzusetzen.

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urban choreographies
In den Videos unter diesem Titel werden Arbeiten versammelt, die als choreografische Sequenzen gelesen werden, in denen vorgefundene Situationen im urbanen Raum die Hauptrolle spielen. Ein roter Schirm tanzt im Wind, ein Kleidungsstück bewegt sich zur Musik…
Die Aufnahmen wurden sozusagen im Vorbeigehen gesammelt, auf den täglichen Wegen durch die Stadt. Dabei ist die Poesie des Flüchtigen genauso Thema wie die Choreografie des Blicks durch die Aufmerksamkeit auf das Seltsame im Alltäglichen oder das Absurde Moment.

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dancing in the wind / rough times Video, 0:17 min, Wien, 2016
Das Video zeigt einen offensichtlich ramponierten Regenschirm, der in einen Mistkübel gesteckt wurde. Im Wind scheint dieser Schirm zu tanzen und schafft sich dabei seine eigene Musik.
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dance with me, Video, 2:01 min, Wienfluss im Stadtpark, 2017
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a duet for the Venice Biennale 2017, Video, 2:08 min
Das Video zeigt ein vor der Vaporettostation “Biennale” angeschwemmtes Bikinioberteil, das sich Dank eingenähter Schaumstoffpolster in den Wellen wiegt.
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LOSER
Die Arbeit LOSER ist ein wachsendes fotografisches Archiv einzelner, verloren gegangener Handschuhe. Seit 2011 entsteht diese Sammlung in einer gewissen Beiläufigkeit beim Gehen alltäglicher Wege. Von der ursprünglichen Aufgabe enthoben, werden die Dinge in Form eines Abbilds in eine Sammlung eingefügt und bekommen auf diese Weise einen neuen Platz zugewiesen. Die Installation spielt mit der doppelbödigen Bedeutung der Wörter “loser” bzw. “Verlierer”: zum einen greift sie das reale Verlorengehen der Handschuhe auf, zum anderen gibt es den sozialen Kontext, in dem man Menschen als “loser” oder “Verlierer” bezeichnet, die in der Gesellschaft ihren Platz nicht behaupten.
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Wandinstallation: Fotos, Klebeband, Ausstellungsansicht: lokal-int, Biel-Bienne, Schweiz, 2013

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Wandinstallation, Ausstellungsansicht: Barockschlössl Mistelbach, 2014

Performance with Strauß
Täglich wird das Johann Strauß Denkmal von Touristen für Fotos genützt: man posiert alleine oder zu mehrt und läßt sich fotografieren. Der performative Akt dieser kurzen Sequenzen mit Bühnenaufgang - Pose - Bühnenabgang ist faszinierend. Im Video sehen wir eine Aneinanderreihung von diesen kleinen Performances, frontal von vorne gefilmt. Das Denkmal fungiert als Bühne und reduziert sich so auf eine Kulisse für die eigene Pose und Selbstdarstellung.
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performance with Strauß
Video, Hochformat, 8:36 min, 2016

paradise
In der installativen Arbeit paradise wurden “paradiesische” Elemente - wie künstliche und echte Pflanzen, Tiere usw. - aus Shoppingcentern mittels Fotografie extrahiert. Die daraus entstandenen Objekte stehen mit ihrer Rückseite zum Betrachter in einer weißen Spiegelbox. Die Vorderseite erschließt sich erst durch näheres Herantreten an die Installation, zu deren Bestandteil der Betrachter unweigerlich wird. Es entstanden bisher fünf unterschiedliche Boxen: die Basis für die Boxen 1, 2 und 3 bilden Fotos aus Shoppingcentern der Städte Wien, Berlin, Zürich, Paris und Budapest. Die Basis für die Boxen 4 und 5 bilden Fotos aus Malls in Marrakesch, Fès, Rabat und Casablanca.

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paradise
Boxen: 85 x 36 x 30 cm, Pappelsperrholz, Spiegel
fotografische Objekte, Kappaplatten, Holz
2013-15