JOURNEYS
since 2011

Die gemeinsame Klammer dieser Arbeiten ist ihr Entstehungsprozess: während des Gehens durch öffentliche Räume.
Der Moment des Zufalls spielt eine große Rolle und “Sachenfinder” daher eine ganz gute Beschreibung für diese Praxis, bei der oftmals entlang alltäglicher Wege und Alltagsroutinen Objekte und Situationen mittels Video und Fotografie gesammelt und in einen neuen Kontext gebracht werden.

Artist in Residence Aufenthalte und Reisen, daher das Explorieren neuer Orte sind der Anlass sich mit der Konstruktion von touristischem Raum, von Stadtzentrum, Peripherie und damit verbundenen ritualisierten Handlungen auseinanderzusetzen.

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urban choreographies
In den Videos unter diesem Titel werden Arbeiten versammelt, die als choreografische Sequenzen gelesen werden, in denen vorgefundene Situationen im urbanen Raum die Hauptrolle spielen. Ein roter Schirm tanzt im Wind, ein Kleidungsstück bewegt sich zur Musik…
Die Aufnahmen wurden sozusagen im Vorbeigehen gesammelt, auf den täglichen Wegen durch die Stadt. Dabei ist die Poesie des Flüchtigen genauso Thema wie die Choreografie des Blicks durch die Aufmerksamkeit auf das Seltsame im Alltäglichen oder das Absurde Moment.

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dancing in the wind / rough times Video, 0:17 min, Wien, 2016
Das Video zeigt einen offensichtlich ramponierten Regenschirm, der in einen Mistkübel gesteckt wurde. Im Wind scheint dieser Schirm zu tanzen und schafft sich dabei seine eigene Musik.
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dance with me, Video, 2:01 min, Wienfluss im Stadtpark, 2017
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a duet for the Venice Biennale 2017, Video, 2:08 min
Das Video zeigt ein vor der Vaporettostation “Biennale” angeschwemmtes Bikinioberteil, das sich Dank eingenähter Schaumstoffpolster in den Wellen wiegt.