Jahresarchiv für 2014

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Holz, Nylon, Schulerpolster, Ausstellungsansicht: Systemprothesen, Wien 2014

Die jeweils rechts und links an Holzstäben befestigten Schulterpolster hängen an Nylonschnüren. Jede Schnur ist wiederum an einem Stab bestestigt, der in der Wand fixiert ist. Die Installation ist ähnlich einem Mobile und bildet eine fragile, in sich bewegliche Gruppierung.

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Installation: Stühle, Textil, Text, Ausstellungsansicht: basement 2014

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states of exhaustion, masc foundation, Wien 2016

Die Installationen in der Werkserie states of exhaustion handeln von Momenten der Erschöpfung und Überforderung in einem System, das zunehmend auch die privatesten Bereiche des Lebens nach den Prinzipien eines kapitalistischen Optimierbarkeitsanspruchs durchdringt.

fur-katalog-heller9925-furweblines of beauty
Rauminstallation, fünf Papierobjekte, bemalt, jeweils ca. 250 x 230 cm, Ausstellungsansicht: Kammerhofgalerie Gmunden, 2014

In der biologistisch orientierten Schönheitsforschung werden laufend neue Modelle entwickelt, an denen man den Faktor Schönheit scheinbar objektiv festmachen kann. Unter anderem mit einem System aus Linien und Winkeln, das die Gesichtsverhältnisse als besonders schön und optimal proportioniert definiert. Die Papierobjekte in der Arbeit lines of beauty orientieren sich an den Vorgaben dieser Linien. Sowohl in der raumgreifenden Installation dieser Objekte, als auch in der Videoarbeit beginnen diese Linien ein Eigenleben zu führen. Dabei stellen sich neben dem Bedürfnis nach Normierung und Kontrolle grundsätzliche Fragen über unser
Verhältnis zu einer endlichen Existenz.

katalogbadversionheller-furweb
bad version, Linolschnitt, Holz, 2014

In der installativen Arbeit bad version wurden >Vorher-Bilder< von Gesichtsprofilen aus dem Internet verwendet, die den Erfolg einer Nasenkorrektur dokumentieren sollten. Es handelt sich dabei sowohl um männliche als auch weibliche Gesichter. Diese “verlorenen Profile” wurden in zarten Pastelltönen auf Büttenpapier gedruckt. Präsentiert auf einem Board an der Wand und mit dem Text “bad version” versehen werden gesellschaftliche Fragen nach Schönheit und ihrer Normierung verhandelt.

fragile-fur-websitefragile connections
Installation: Holz, Acryl, Textil, Ausstellungsanischt: Showroom Hrobsky, 2015

Die jeweils etwa einen Meter langen, in Rosa- und Beigetönen bemalten Holzstäbe bilden eine von der Decke hängende Gruppe. Es sind nur wenige Stäbe durch Baumwollbänder miteinander fixiert. Das vordergründige Prinzip der Verbindungen besteht darin, dass sich die Stäbe durch Ineinanderstecken gegenseitig halten und tragen und somit eine temporäre, fragile Anordnung bilden.

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fragile connectionsunfinished object - 3
100 Holzstäbe, ca. 100 x 100 cm, Acrylfarbe, Ausstellungsansicht: Galerie des OÖ Kunstvereins, Linz, 2014

unfinished objekt - 3 ist eine Anordnung aus rosa bis beige bemalten und ineinander verkeilten Holzstäben. Die Arbeit ist als interaktive Plastik konzipiert und richtet sich mit der Aufforderung “finish this object for me by changing one piece, thank you” an das Publikum.
Möglichkeiten einzugreifen, aber auch eine gewisse Verantwortung für dieses Objekt wurden damit aus der Hand gegeben. Das Aussehen der Plastik ist dadurch in ständiger Veränderung und entzieht sich letztendlich ihrer “Vollendung“.

web4ground
Videoinstallation für das Barockschlössl Mistelbach, 2014

Die Videoinstallation ground wurde für das Barockschlössl in Mistelbach konzipiert.
Es greift die gediegene Ordnung des alten Intarsienbodens in einem barocken Raum auf, der sich durch eingelegte Scheiben aus Metall auszeichnet. Diese Scheiben scheinen sich in diesem Animationsvideo plötzlich zu vermehren und beginnen, sich zu bewegen. Der Boden wird zu einem lebendigen aber damit auch unberechenbaren Ort, der das Versprechen nach Stabilität und Sicherheit nicht mehr einlöst.

quer-furwebI am stable, thank you
Installation, Holz, Wasserwaage, Fotografie, Mistelbach, Barockschlössl 2014

Diese Installation ist auf zwei Räume aufgeteilt. Im ersten Raum befindet sich eine Wasserwaage, die, gestützt durch zwei zwischen den Wänden verkeilten Holzleisten, in Position gehalten wird. Im zweiten Raum hängt ein gerahmtes Foto dieser Wasserwaage an der Wand, deren waagrechte Position nur stimmig ist, wenn das Bild schief hängt.