Archiv für die 'installation' Kategorie

heavy-metalfurweb-2
heavy-metal-fur-web
heavy metal
Erden auf Aquarellkarton, Musteranordnungen von jeweils 90 x 90 cm, Pappelsperrholz, Glas,
15 Stück, 2017

Für diese Bodeninstallation wurden mit Schwermetallen kontaminierte Böden herangezogen. Die Ornamente orientieren sich an Fliesenmustern und wurden mit Schablonen auf jeweils
30 x 30 cm großem Aquarellkarton aufgebracht. Vier Stück davon bilden einen vollständigen Mustersatz, der jeweils einer Erde zugeordnet ist. Die bisher verwendeten Bodenproben wurden von internationalen Forschunginstituten bezogen und stammen vorwiegend aus dem europäischen Raum, vorauf auch die verwendeten Muster verweisen.
Es gibt ein ergänzendes Buch, in dem jedem Mustersatz die GPS Daten der Entnahmestelle des Bodens, die Art und Höhe der Kontamination und die beteiligte Forschungseinrichtung zugeordnet sind. Diese Arbeit versteht sich als “work in progress” hinsichtlich der Anzahl der verwendeten Proben und der geografischen Ausdehnung der Entnahmestellen.

time-capsules-fur-web

myfavoritethings-furweb
time capsules
Rauminstallation: Fotografie, Video, Objekte, 2014, Ausstellungsansicht: masc foundation 2016

Unter dem Begriff der Zeitkapsel versteht man im strengerem Sinn einen Behälter, in dem zeittypische Dinge für eine bestimmte Zeit verschlossen werden, um sie für nachfolgende Generationen zu bewahren und zu dokumentieren. Diese Objekte sind meist von geringem materiellem Wert und sollen die Vergangenheit sichtbar und spürbar zu machen.
Diese Vorstellung einer materialisierten Lebenszeit wird in der Arbeit time capsules aufgegriffen. Denn anhand von Dingen gestaltet der Mensch nicht nur seine Welt, er baut mit ihnen auch ständig seine Identität auf. Auf eine gewisse Weise verleibt er sich Dinge ein und macht sie zur Verlängerung seines Ichs. (Persönliche) Dinge sind es, die übrigbleiben, wenn ein Mensch diese Welt wieder verlässt, sie erzählen von einer Zeit, aber auch von der menschlichen Fragilität und seinen Bemühungen in Form von Materialität weiterzubestehen. Diesen vergeblichen Bemühungen spüren diese Arbeiten nach.

img_3951-webimg_3965-furweb
anders wie (part eins)
Rauminstallation für goldfußunlimited,
Performance anders wie / part1 mit Angela Besunk, Ilse Reiser, Martin Tomann, Steffi Wimmer
Livemusik: Martin Kratochwil
Künstlerische Leitung: Johanna Tatzgern
Kunsttankstelle Ottakring, 2017

img_9249-goldfusfur-webmuster2-web1
muster
Raum/Objekte für goldfußunlimited
Performance mit Angela Besunk, Jiarong Liao, Ilse Reiser, Veronika Siemer, Franz Sramek, Steffi Wimmer
Livemusik: Martin Kratochwil
Künstlerische Leitung: Johanna Tatzgern
Flieger, Wuk, 2016

fleur-du-mal-web1
website-schizophrenia1schizophrenia
Wandinstallation, Objekt, Video, Ausstellungsansicht: Kubinhaus 2016 (Fertigstellung im Rahmen der AIR des Landes OÖ in Cesky Krumlov, CZ)

Abbildungen von Fliegerbomben und Handgranaten wurden mit schwarzer Aquarellfarbe auf Papier übertragen und ausgeschnitten. Fünf bis sechs Stück davon ergeben jeweils ein sternförmiges Muster, das durch Metallhalterungen mit Abstand von der Wand montiert ist. Die gesamte Wandinstallation besteht aus vierundzwanzig dieser sternförmigen Gebilde. Die Arbeit wurde zusammen mit dem Video schizophrenia und dem Fotoobjekt fleurs du mal im Kubinhaus gezeigt.

monsterer-ak-3-heller-warm-fur-web
“monstera deliciosa-1″, Wandinstallation 2015 - 2016, Ausstellungsansicht: AK OÖ, 2016

monstera-box-webmonstera deliciosa-3, , Rauminstallation, 2016

Als Material für diese Wandinstallation mit ausgeschnittenen Blattformen der Pflanze “Monstera deliciosa” wurden bereits verwendeten Werbeplakate unterschiedlicher Konzerne bearbeitet. Die Blätter wurden aus den Plakaten geschnitten und auf Papier kaschiert. Mit biegsamen Holzstäben sind sie einzeln mit unterschiedlichen Abständen von der Wand fixiert.
Der Name “Monstera deliciosa” stammt aus dem Lateinischen und heißt übersetzt: köstliche Missgestalt. Die Pflanze gilt als schnellwachsend und überaus weit verbreitet.

lenonme-heller-furweblean on me
Holz, Nylon, Schulerpolster, Ausstellungsansicht: Systemprothesen, Wien 2014

Die jeweils rechts und links an Holzstäben befestigten Schulterpolster hängen an Nylonschnüren. Jede Schnur ist wiederum an einem Stab bestestigt, der in der Wand fixiert ist. Die Installation ist ähnlich einem Mobile und bildet eine fragile, in sich bewegliche Gruppierung.