Archiv für die 'objects' Kategorie

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time capsules
Rauminstallation: Fotografie, Video, Objekte, 2014, Ausstellungsansicht: masc foundation 2016

Unter dem Begriff der Zeitkapsel versteht man im strengerem Sinn einen Behälter, in dem zeittypische Dinge für eine bestimmte Zeit verschlossen werden, um sie für nachfolgende Generationen zu bewahren und zu dokumentieren. Diese Objekte sind meist von geringem materiellem Wert und sollen die Vergangenheit sichtbar und spürbar zu machen.
Diese Vorstellung einer materialisierten Lebenszeit wird in der Arbeit time capsules aufgegriffen. Denn anhand von Dingen gestaltet der Mensch nicht nur seine Welt, er baut mit ihnen auch ständig seine Identität auf. Auf eine gewisse Weise verleibt er sich Dinge ein und macht sie zur Verlängerung seines Ichs. (Persönliche) Dinge sind es, die übrigbleiben, wenn ein Mensch diese Welt wieder verlässt, sie erzählen von einer Zeit, aber auch von der menschlichen Fragilität und seinen Bemühungen in Form von Materialität weiterzubestehen. Diesen vergeblichen Bemühungen spüren diese Arbeiten nach.

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raster, komprimiert
Textilklebeband auf Wand, Maße variabel
Ausstellungsansicht: Barockschlössl Mistelbach, 2014, Galerie Hrobsky, 2015
Ein Raster mit den ursprünglichen Maßen von 10 x 1,5 m in sich auflösendem und komprimiertem Zustand.

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anders wie (part eins)
Rauminstallation für goldfußunlimited,
Performance anders wie / part1 mit Angela Besunk, Ilse Reiser, Martin Tomann, Steffi Wimmer
Livemusik: Martin Kratochwil
Künstlerische Leitung: Johanna Tatzgern
Kunsttankstelle Ottakring, 2017

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muster
Raum/Objekte für goldfußunlimited
Performance mit Angela Besunk, Jiarong Liao, Ilse Reiser, Veronika Siemer, Franz Sramek, Steffi Wimmer
Livemusik: Martin Kratochwil
Künstlerische Leitung: Johanna Tatzgern
Flieger, Wuk, 2016

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“monstera deliciosa-1″, Wandinstallation 2015 - 2016, Ausstellungsansicht: AK OÖ, 2016

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Als Material für diese Wandinstallation mit ausgeschnittenen Blattformen der Pflanze “Monstera deliciosa” wurden bereits verwendeten Werbeplakate unterschiedlicher Konzerne bearbeitet. Die Blätter wurden aus den Plakaten geschnitten und auf Papier kaschiert. Mit biegsamen Holzstäben sind sie einzeln mit unterschiedlichen Abständen von der Wand fixiert.
Der Name “Monstera deliciosa” stammt aus dem Lateinischen und heißt übersetzt: köstliche Missgestalt. Die Pflanze gilt als schnellwachsend und überaus weit verbreitet.

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das exponential, vienna artweek, 2014

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paradise
Boxen: 85 x 36 x 30 cm, Pappelsperrholz, Spiegel
fotografische Objekte, Kappaplatten, Holz

In der installativen Arbeit paradise wurden “paradiesische” Elemente - wie künstliche und echte Pflanzen, Tiere usw. - aus Shoppingcentern mittels Fotografie extrahiert. Die daraus entstandenen Objekte stehen mit ihrer Rückseite zum Betrachter in einer weißen Spiegelbox. Die Vorderseite erschließt sich erst durch näheres Herantreten an die Installation, zu deren Bestandteil der Betrachter unweigerlich wird. Es entstanden bisher fünf unterschiedliche Boxen: die Basis für die Boxen 1, 2 und 3 bilden Fotos aus Shoppingcentern der Städte Wien, Berlin, Zürich, Paris und Budapest. Die Basis für die Boxen 4 und 5 bilden Fotos aus Malls in Marrakesch, Fès, Rabat und Casablanca.

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Holz, Nylon, Schulerpolster, Ausstellungsansicht: Systemprothesen, Wien 2014

Die jeweils rechts und links an Holzstäben befestigten Schulterpolster hängen an Nylonschnüren. Jede Schnur ist wiederum an einem Stab bestestigt, der in der Wand fixiert ist. Die Installation ist ähnlich einem Mobile und bildet eine fragile, in sich bewegliche Gruppierung.