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Installation
Schulterpolster, Nylon, Holz, 2015

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In der biologistisch orientierten Schönheitsforschung werden laufend neue Modelle entwickelt, an denen man den Faktor Schönheit scheinbar objektiv festmachen kann. Unter anderem mit einem System aus Linien und Winkeln, das die Gesichtsverhältnisse als besonders schön und optimal proportioniert definiert. Die Papierobjekte in der Arbeit lines of beauty orientieren sich an den Vorgaben dieser Linien. Sowohl in der raumgreifenden Installation dieser Objekte, als auch in der Videoarbeit beginnen diese Linien ein Eigenleben zu führen. Dabei stellen sich neben dem Bedürfnis nach Normierung und Kontrolle grundsätzliche Fragen über unser Verhältnis zu einer endlichen Existenz.

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Rauminstallation, fünf Papierobjekte, bemalt, jeweils ca. 250 x 230 cm, Ausstellungsansicht: Kammerhofgalerie Gmunden, 2014

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Textil, Siebdruck, Größe jeweils ca. 120 cm x 60 cm
Ausstellungsansicht: Wuk, Projektraum, Wien, 2013

Die mit Siebdruck angebrachten Texte auf den plissierten Röcken beschäftigen sich mit dem Thema des Älterwerdens anhand der Entstehung von Falten. Der Text auf den Röcken speist sich vorwiegend aus Internetforen: aus ihnen wurden einzelne Sätze extrahiert und wieder neu zusammengefügt. Durch die Längsfalten im Stoff wird der Textfluss unterbrochen und erst durch das Auseinanderziehen lesbar.

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bad version, Linolschnitt, Holz, 2014

In der installativen Arbeit bad version wurden >Vorher-Bilder< von Gesichtsprofilen aus dem Internet verwendet, die den Erfolg einer Nasenkorrektur dokumentieren sollten. Es handelt sich dabei sowohl um männliche als auch weibliche Gesichter. Diese “verlorenen Profile” wurden in zarten Pastelltönen auf Büttenpapier gedruckt. Präsentiert auf einem Board an der Wand und mit dem Text “bad version” versehen werden gesellschaftliche Fragen nach Schönheit und ihrer Normierung verhandelt.

paradise
In der installativen Arbeit paradise wurden “paradiesische” Elemente - wie künstliche und echte Pflanzen, Tiere usw. - aus Shoppingcentern mittels Fotografie extrahiert. Die daraus entstandenen Objekte stehen mit ihrer Rückseite zum Betrachter in einer weißen Spiegelbox. Die Vorderseite erschließt sich erst durch näheres Herantreten an die Installation, zu deren Bestandteil der Betrachter unweigerlich wird. Es entstanden bisher fünf unterschiedliche Boxen: die Basis für die Boxen 1, 2 und 3 bilden Fotos aus Shoppingcentern der Städte Wien, Berlin, Zürich, Paris und Budapest. Die Basis für die Boxen 4 und 5 bilden Fotos aus Malls in Marrakesch, Fès, Rabat und Casablanca.

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paradise
Boxen: 85 x 36 x 30 cm, Pappelsperrholz, Spiegel
fotografische Objekte, Kappaplatten, Holz
2013-15

JOURNEYS
Arbeiten 2011 - 2018

Was ist Raum ? Wie konstruieren wir ihn und wie nehmen wir ihn wahr ?
Was ist öffentlich und wo beginnt das Private ? Wie verändert die Allgegenwärtigkeit von bildproduzierenden Medien unsere Seh- und Handlungsgewohnheiten ?

Artist in Residence Aufenthalte, Reisen und der alltägliche Weg von A nach B sind für mich Anlass, mich in Video- und Fotoarbeiten mit dem Verhältnis von Mensch, Stadt, Raum, Zentrum und Peripherie auseinanderzusetzen. Dabei interessieren mich Phänomene von Produktion und Vermarktung touristischer Zentren ebenso wie die Untersuchung der damit verbundenen Erwartungshaltungen und grundsätzliche Fragen nach menschlicher Individualität.

urban performances

Die moderne Gesellschaft bringt ein im Einzelnen stark differenziertes Bedürfnis nach Erholung und Alltagsdistanz hervor und reagiert darauf durch verschiedene Formen von Urlaubsreisen. Obwohl der enge Zusammenhang von Wirtschaft und Tourismus offensichtlich ist, scheint sich das Phänomen nicht darin zu erschöpfen: denn wichtige Elemente sind unter anderem Symbole, Markierungen und Bilder des Fremden. In den Arbeiten urban performances wird untersucht welche Formen der Erwartungshaltung der moderne Tourismus ausbildet und welche kollektiven Handlungen daraus entstehen. Das Video gaps behandelt die dabei auftretenden touristischen Leerstellen. Das Abklappern von Sehenswürdigkeiten und das Posieren und Fotografieren vor ihnen kann aber durchaus auch - wie im den Videoarbeiten collective gestures - als Teil einer kollektiven Choreografie gelesen werden.

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collective gestures (touching the pyramid)
Video, Hochformat, 19:23 min, Paris, 2018

Der Louvre und die gläserne Pyramide des Architekten Ieoh Ming Pei bilden für viele Touristen einen Fixpunkt im Ablauf einer Paris-Reise. Auf den dort in regelmäßigen Abständen angebrachten Steinquadern positionieren sich permanent Menschen um mit einer erhobenen Geste der Hand für ein Erinnerungsfoto/Video das Berühren der Glaspyramide zu simulieren. So vollzieht sich täglich und im minütlichen Wechsel eine Art Choreografie der immer gleichen Gesten.(Diese Arbeit entstand im Rahmen einer AIR der BKA-Kunstsektion in der Cité internationale des arts, Paris (F))

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collective gestures (performance with Strauß)
Video, Hochformat, 8:36 min, Wien, 2016

urban choreographies
Videos in denen Dinge die Hauptrolle spielen
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köpfe, Video 0:30 min, 2018
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dancing in the wind Video, 0:17 min, Wien, 2016
Regenschirm (schwarz), Mistkübel, starker Wind
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dance with me, Video, 2:01 min, Wienfluss im Stadtpark, 2017
Wienfluss: Textil zu Zieharmonikamusik
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a duet for the Venice Biennale 2017, Video, 2:08 min
Vaporettostation “Biennale”: Bikinioberteil mit Wattierung
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LOSER
Die Arbeit LOSER ist ein wachsendes fotografisches Archiv einzelner, verloren gegangener Handschuhe. Seit 2011 entsteht diese Sammlung in einer gewissen Beiläufigkeit beim Gehen alltäglicher Wege. Von der ursprünglichen Aufgabe enthoben, werden die Dinge in Form eines Abbilds in eine Sammlung eingefügt und bekommen auf diese Weise einen neuen Platz zugewiesen. Die Installation spielt mit der doppelbödigen Bedeutung der Wörter “loser” bzw. “Verlierer”: zum einen greift sie das reale Verlorengehen der Handschuhe auf, zum anderen gibt es den sozialen Kontext, in dem man Menschen als “loser” oder “Verlierer” bezeichnet, die in der Gesellschaft ihren Platz nicht behaupten.
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Wandinstallation: Fotos, Klebeband, Ausstellungsansicht: lokal-int, Biel-Bienne, Schweiz, 2013

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Wandinstallation, Ausstellungsansicht: Barockschlössl Mistelbach, 2014