Archiv für die 'objects' Kategorie

performative thinking
installation, objects, video

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body space drawing, Video, 6:26 min, 2019
Ausstellungsansicht: Kunstraum Waldhaus, 2019
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performative thinking, Installationsansicht und Details, 2019

personal mapping
video, objects, installation, embroidery

Ausgangspunkt dieser Arbeiten sind persönliche Beziehungsverhältnisse und der Versuch, diese mit den Mitteln der Zeichnung zu analysieren und in einen gesellschaftlichen Kontext zu bringen.
Das verwendete Material dient dabei als grafisches Element, das durch Spannen, Verknoten, Verdichten usw. Verhältnisse sichtbar macht. Dieser rationale Prozess der Visualisierung geht Hand in Hand mit dem Verlust von Information und Tiefe. Während die grafische Linie Beziehungen und Abhängigkeiten zwischen den einzelnen Punkten erzeugt, ist ihre Position niemals absolut und unterliegt permanenten Veränderungen. Die Dekonstruktion und Auflösung der ursprünglichen Netze schafft dabei neue - organische - Strukturen.

Die dynamisiche Veränderung von sozialen Bezugspunkten geht Hand in Hand mit der Individualisierung aber auch Singularisierung der Gesellschaft in der westlichen Welt. Norbert Elisas postuliert, dass das generelle Bedürfnis zum Zusammenleben mit anderen Individuen gegeben bleibt, auch wenn in der modern geprägten Gesellschaft das Ich-Ideal zur Norm, zum hoch geschätzten Wert wird. Egal wie individuell wir uns geben und geben müssen, haben wir doch immer das Bedürfnis nach sozialer Anerkennung und Integration.

personal mappig ist der Versuch, die Dynamik von sozialen Beziehungen in eine künstlerische Sprache zu übersetzen, wobei diese Übersetzung den Prozess des Nachdenkens sichtbar macht. Ausgehend von individuellen Verhältnissen wird eine Reflexion über das Spannungsfeld von Individualität, Singularisierung und dem Bedürfnis nach Verbundenheit vollzogen. Die Intuition ist neben der Rationalität ein gleichberechtigtes Mittel der künstlerischen Forschung.

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Ausstellungsansicht: Bildrecht07, 2019 (Fotocredits: Eva Kelety)
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img_9680-webdialogs - variations of a structure objects and tape on wall, 2018
Installationsansicht: Bildraum07, 2019

img_8767-heller-web dialog-2, Video 0:27 min, 2018 / Installationsansicht: Bildraum07, 2019
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portfolio-personal-mapping-11-2018-151minimalistisches gegenüber, Video, 8:30 min, 2017 / Installationsansicht: Bildraum07, 2019
(Installationsansicht: Fotocredits: Eva Kelety)
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img_9704-web field, wallinstallation, Bildraum07, 2019
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wallinstallation, Vienna 2018
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wallinstallation, Cité internationale des arts, Paris 2018
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köpfe, Video 0:30 min, 2018,
Metallbänke, Talg und diverses Material auf Stein
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erosion
fotography, objects, video

Bei der Übernahme einer Wohnung im 14. Bezirk waren sämtliche Dinge der verstorbenen Vorbesitzering in den Räumen präsent. Auch die, für diese Arbeit verwendeten, von Hand gehäkelten und gestrickten Spitzendeckchen, waren dabei. Die darin verarbeitete weibliche Lebenszeit hat einerseits faszinierendes und andererseits erschreckt es. In dieser Arbeit erodieren diese Objekte, werden brüchig, verschwimmen, lösen sich. Oder sie blähen sich auf, werden größer und bilden somit ein eigenes Universum.

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materialisierte zeit, Fotografie, Größen variabel, 2014/17
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erosion, Tisch, Puzzle, 2014/16
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erosion, Rauminstallation: Fotografie, Objekte, Video
Ausstellungsansicht: masc foundation 2016

anders wie (part eins)
Rauminstallation für goldfußunlimited
Kunsttankstelle Ottakring, 2017

Performance anders wie / part1
mit Angela Besunk, Ilse Reiser, Martin Tomann, Steffi Wimmer
Livemusik: Martin Kratochwil
Künstlerische Leitung: Johanna Tatzgern

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monstera deliciosa
installation

Als Material für diese Wandinstallation mit ausgeschnittenen Blattformen der Pflanze “Monstera deliciosa” wurden bereits verwendeten Werbeplakate unterschiedlicher Konzerne bearbeitet. Die Blätter wurden aus den Plakaten geschnitten und auf Papier kaschiert. Mit biegsamen Holzstäben sind sie einzeln mit unterschiedlichen Abständen von der Wand fixiert.
Der Name “monstera deliciosa” stammt aus dem Lateinischen und heißt übersetzt: köstliche Missgestalt. Die Pflanze gilt als schnellwachsend und überaus weit verbreitet. monsterer-ak-3-heller-warm-fur-web
monstera deliciosa-1, Wandinstallation 2015 - 2016, Ausstellungsansicht: AK OÖ, 2016
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monstera deliciosa-2, Wandinstallation 2016, Loft8, Wien
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monstera deliciosa-2, Detail, 2016

states of exhaustion
objects, Video

Holzstühle, die - wie verwundete Tiere - gleichsam „alle Viere in die Luft strecken“: Auf dem Kopf stehend, seitlich hingesunken zeigen sie verletzte Beine, geknickt, ungesund abgespreizt, in schlauchförmigen Bandagen / Verbänden steckend.

Es ist ein klares Pathos-Bild aus dem Tierreich der Gegenstände; ein Tableau gebrochener, beschädigter Kreatürlichkeit, eine dingliche Metapher für die funktionelle Uselessness prekär gewordener Existenzen.

Die große affektive, emotionale Wirkung dieser Installation gewährt allerdings auch die Möglichkeit, einige der Motive weiterzudenken: Bezeichnender Weise handelt es sich hier um Sitzmöbel, also um Möbel, die gemeinhin als Objekte angesehen werden, die dem Menschen das Aus-Ruhen ermöglichen.

Wurden sie, erhebt sích die Frage, schlecht behandelt? Wurden sie als Gebrauchs-Objekte und als praktische Alltagsbegleiter überbeansprucht, als Hilfsmittel überstrapaziert? Wurden sie achtlos weggeworfen? Haben sie AUSGEDIENT? - Wie verfahren wir mit ausgedienten …. Dingen, Menschen, Tieren: Pflegen wir sie, reparieren wir sie oder werfen wir sie auf den Müll, schieben sie ab in uneinnehmbare Räume: in den Keller, ins Altenheim, in die Klinik?

Fragen, die auf den klinischen Komplex hinweisen, auf die medizinische Reparatur-Industrie in grossem Stil, auf die REHA-Fabriken, in welchen massenweise und wie am Fliessband funktionstüchtige Menschen wieder-hergestellt werden (sollen). (Chris Zintzen, 2017, aus dem Text zur Ausstellung Pause - link zum vollständigen Text

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states of exhaustion
Ausstellungsansichten: Installation, Basement, Wien 2014
Fotoobjekte in Holzbox, ca 30 x 25 x 25 cm, masc foundation, Wien 2016

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exhausted, Video, 20 sec., 2015
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