Archiv für die 'paintings' Kategorie

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reflections on time
Das alte Maierhofgebäude der AIR Hotel Pupik in Scheifling, Steiermark zeichnet sich unter anderem dadurch aus, dass Zeichen der Vergänglichkeit nicht sofort beiseitegeschafft werden, sondern ihren Platz behaupten können. Die Dachhaut hat vereinzelt Löcher und bei starkem Regen tropft es von der Decke. Diese sichtbaren Zeichen von Zeit und ihrem Vergehen wurden für diese Installation aufgegriffen: in der Videoarbeit “paintings of a rainy day” malt der herabtropfende Regen - begleitet vom eigenen Sound - Bilder in die aufgebrachte Tusche auf Papier. Das behelfsmäßig angebrachte Regendach inspirierte zur Videoarbeit sun is drawing a line for me (Videostills oben) Ausstellungsansicht: Pupik 2017

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schizophrenia
Wandinstallation, 360 x 500 cm, Aquarell auf Papier, Metall (Fertigstellung im Rahmen der AIR des Landes OÖ in Cesky Krumlov, CZ, 2016)
Ausstellungsansicht: k-haus 2017
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Den unter diesem Titel versammelten Arbeiten wohnt eine Spaltung inne. Was zunächst als zarter Stern erscheint, entpuppt sich bei näherer Betrachtung als Anordnung von Bomben. Das Material der ornamentalen Bodeninstallation sind kontaminierte Erden. Die Schönheit ist daher nur vordergründig, das verwendete Material letztlich Sondermüll.
In unserer Gesellschaft sind wir täglich mit Widersprüchen konfrontiert, die uns mittlerweile (scheinbar) zur Gewohnheit geworden sind. Es ist offensichtlich: der finale Abgang der Menschheit könnte selbstverschuldet sein. Die Videoarbeiten, Installationen und Objekte sind Inszenierungen apokalyptischer Vorstellungen verbunden mit diffusen Ängsten und Mechanismen der Verdrängung.

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heavy metal
Für diese Bodeninstallation wurden mit Schwermetallen kontaminierte Böden herangezogen.
Die Ornamente orientieren sich an Fliesenmustern und wurden mit Schablonen auf jeweils
30 x 30 cm großem Aquarellkarton aufgebracht. Vier Stück davon bilden einen vollständigen Mustersatz, der jeweils einer Erde zugeordnet ist. Die bisher verwendeten Bodenproben wurden von internationalen Forschunginstituten bezogen und stammen vorwiegend aus dem europäischen Raum und Afrika. Parallel zur Arbeit entsteht ein ergänzendes Buch, in dem jedem Mustersatz die GPS Daten der Entnahmestelle des Bodens, die Art und Höhe der Kontamination und die beteiligte Forschungseinrichtung zugeordnet sind. Diese Arbeit versteht sich als “work in progress” hinsichtlich der Anzahl der verwendeten Proben und der geografischen Ausdehnung der Entnahmestellen.

Erden auf Aquarellkarton, Musteranordnungen von jeweils 90 x 90 cm, 2017

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Rauminstallation, fünf Papierobjekte, bemalt, jeweils ca. 250 x 230 cm, Ausstellungsansicht: Kammerhofgalerie Gmunden, 2014

In der biologistisch orientierten Schönheitsforschung werden laufend neue Modelle entwickelt, an denen man den Faktor Schönheit scheinbar objektiv festmachen kann. Unter anderem mit einem System aus Linien und Winkeln, das die Gesichtsverhältnisse als besonders schön und optimal proportioniert definiert. Die Papierobjekte in der Arbeit lines of beauty orientieren sich an den Vorgaben dieser Linien. Sowohl in der raumgreifenden Installation dieser Objekte, als auch in der Videoarbeit beginnen diese Linien ein Eigenleben zu führen. Dabei stellen sich neben dem Bedürfnis nach Normierung und Kontrolle grundsätzliche Fragen über unser
Verhältnis zu einer endlichen Existenz.