Tags Archiv für 'on everyday journeys'

on everyday journeys
Die gemeinsame Klammer dieser Arbeiten ist ihr beiläufiger Entstehungsprozess. Meist entlang täglicher Wege und Alltagsroutinen, bzw. den Unterbrechungen dieser routinierten Handlungen durch das Aufgreifen, Festhalten oder Sammeln von Objekten und Situationen mittels Fotografie und Video.
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urban choreographies
In den Videos unter diesem Titel werden Arbeiten versammelt, die als choreografische Sequenzen gelesen werden, in denen vorgefundene Situationen im urbanen Raum die Hauptrolle spielen. Ein roter Schirm tanzt im Wind, ein Kleidungsstück bewegt sich zur Musik…
Die Aufnahmen wurden sozusagen im Vorbeigehen gesammelt, auf den täglichen Wegen durch die Stadt. Dabei ist die Poesie des Flüchtigen genauso Thema wie die Choreografie des Blicks durch die Aufmerksamkeit auf das Seltsame im Alltäglichen oder das Absurde Moment.

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dancing in the wind / rough times Video, 0:17 min, Wien, 2016
Das Video zeigt einen offensichtlich ramponierten Regenschirm, der in einen Mistkübel gesteckt wurde. Im Wind scheint dieser Schirm zu tanzen und schafft sich dabei seine eigene Musik.
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dance with me, Video, 2:01 min, Wienfluss im Stadtpark, 2017
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a duet for the Venice Biennale 2017, Video, 2:08 min
Das Video zeigt ein vor der Vaporettostation “Biennale” angeschwemmtes Bikinioberteil, das sich Dank eingenähter Schaumstoffpolster in den Wellen wiegt.

performing with…

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Performance with Strauß
Video, Hochformat, 8:36 min, 2016
Täglich wird das Johann Strauß Denkmal von Touristen für Fotos genützt: man posiert alleine oder zu mehrt und läßt sich fotografieren. Der performative Akt dieser kurzen Sequenzen mit Bühnenaufgang - Pose - Bühnenabgang ist faszinierend. Im Video sehen wir eine Aneinanderreihung von diesen kleinen Performances, frontal von vorne gefilmt. Das Denkmal fungiert als Bühne und reduziert sich so auf eine Kulisse für die eigene Pose und Selbstdarstellung.

LOSER
Die Arbeit LOSER ist ein wachsendes fotografisches Archiv einzelner, verloren gegangener Handschuhe. Seit 2011 entsteht diese Sammlung in einer gewissen Beiläufigkeit beim Gehen alltäglicher Wege. Von der ursprünglichen Aufgabe enthoben, werden die Dinge in Form eines Abbilds in eine Sammlung eingefügt und bekommen auf diese Weise einen neuen Platz zugewiesen. Die Installation spielt mit der doppelbödigen Bedeutung der Wörter “loser” bzw. “Verlierer”: zum einen greift sie das reale Verlorengehen der Handschuhe auf, zum anderen gibt es den sozialen Kontext, in dem man Menschen als “loser” oder “Verlierer” bezeichnet, die in der Gesellschaft ihren Platz nicht behaupten.

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Wandinstallation: Fotos, Klebeband, Ausstellungsansicht: lokal-int, Biel-Bienne, Schweiz, 2013

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Wandinstallation, Ausstellungsansicht: Barockschlössl Mistelbach, 2014