Archiv für die 'limited systems' Kategorie

monstera deliciosa
installation

Als Material für diese Wandinstallation mit ausgeschnittenen Blattformen der Pflanze “Monstera deliciosa” wurden bereits verwendeten Werbeplakate unterschiedlicher Konzerne bearbeitet. Die Blätter wurden aus den Plakaten geschnitten und auf Papier kaschiert. Mit biegsamen Holzstäben sind sie einzeln mit unterschiedlichen Abständen von der Wand fixiert.
Der Name “monstera deliciosa” stammt aus dem Lateinischen und heißt übersetzt: köstliche Missgestalt. Die Pflanze gilt als schnellwachsend und überaus weit verbreitet. monsterer-ak-3-heller-warm-fur-web
monstera deliciosa-1, Wandinstallation 2015 – 2016, Ausstellungsansicht: AK OÖ, 2016
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monstera deliciosa-2, Wandinstallation 2016, Loft8, Wien
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monstera deliciosa-2, Detail, 2016

LIMITED SYSTEMS

LIMITED SYSTEMS
installation, objects, video

Im Fokus der Betrachtungen steht der Mensch als soziales Wesen, mitunter als Trainer seiner selbst und Optimierer seiner Könnenschancen, als Individuum in einer Welt scheinbar grenzenloser Möglichkeiten, in der er letztendlich doch immer wieder zurückgeworfen ist auf sich selbst. Konfrontiert mit seiner Unzulänglichkeit und mit der täglichen Möglichkeit des Scheiterns und Sterbens. Die Arbeiten aus der Serie limited systems versuchen in unterschiedlichen installativen Anordnungen die sozialen Bedingungen des Lebens aufzugreifen. Gruppierungen in scheinbar losen Verbindungen, permanete Veränderungen durch Eingriffe von Außen und eine offensichtliche Fragilität zeichnet die Arbeiten aus.

Für lean on me wurden Schulterpolster zu einer Wandinstallation zusammengefügt, die ähnlich einem Mobile eine fragile Anordnung bilden. Der sich aus dem Titel ableitende Aufforderungscharakter wird dadurch ad absurdum geführt.
EXIST wurde Ton in situ an der Wand aufgebracht, der sich bereits nach kurzer Zeit von der Wand zu lösen begann und nur einen zarten Schriftschatten zurückließ.
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line 2015
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bricolage, Pavillon am Milchhof, Berlin 2015
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limited systems
Showroom Hrobsky, Wien 2015
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raster, komprimiert
Textilklebeband auf Wand, Maße variabel
Ausstellungsansichten
oben: Barockschlössl Mistelbach, 2014
und Showroom Hrobsky, 2015
Ein Raster mit den ursprünglichen Maßen von 10 x 1,5 m in sich auflösendem und komprimiertem Zustand.

WÜNSCHEN WORAN WIR NICHT GLAUBEN
Video, Linolschnitt, Radierung, Objekt, Installation

Nach einer Beeinflussung von Außen strebt ein stabiles System in der Regel zu seinem Ursprungszustand zurück. Dieses Verhalten inkludiert gewisse Garantien wie Kontinuität, Gewissheit und Voraussicht, die das menschliche Bedürfnis nach Sicherheit, Ruhe und Ordnung befriedigen.
Was aber passiert, wenn ein anscheinend stabiles System mehr und mehr instabil wird?
Maria Hanl entwickelte mehrere Modelle um diese Schnittstellen sichtbar zu machen. Ihre installativen Anordnungen folgen vorrangig einem streng formalen Weg und eröffnen dennoch ein Spektrum an sinnlichen Erfahrbarkeiten, ohne den spezifisch menschlichen Focus zu vernachlässigen.
Die Rauminstallation >stabilize me< ist eine räumliche Anordnung von weißen Holzleisten, die derart verkeilt sind, sodaß sie sich gegenseitig stützen. Eine geringe Einflußname von außen würde diese Anordnung zwar nicht zerstören, jedoch bleibend verändern. Die Länge der Stäbe steht in Beziehung zum Raum und zur Körpergröße der Künstlerin.
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Ausstellunsansicht k-haus, Passage, 2012