EXCHANGING LINES – Maria Hanl I Cecilia Hultman

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Cecilia Hultman
Maria Hanl


Aus einer abgesagten Ausstellung aufgrund des lockdowns im Frühling 2020 im basement, Wien ist dieses Buch entstanden. Eine Ausstellung zum Mitnehmen. Mit einem Text von Petra Noll-Hammerstiel (Englisch/Deutsch

„KünstlerInnendialoge leben vom physisch-dynamischen Kontakt, sei es im Gespräch oder beim Arbeiten an einem gemeinsamen Werk. Maria Hanl aus Österreich und Cecilia Hultman aus Schweden beschritten, krisenbedingt, einen anderen Weg. Anstelle einer geplanten, gemeinsam erarbeiteten Ausstellung führten sie einen virtuellen, postalischen und telefonischen Dialog, der in einem analogen Buch mündete. (Petra Noll-Hammerstiel)“

Wir versenden „EXCHANGING LINES“ zur Zeit innerhalb Österreichs ohne Aufpreis um 28 € (Bestellungen unter: lines2020(at)gmx.at)



subjects and objects are structuring space and time


spatial practice

spatial practice
Installation (Video / Zeichnung / Objekte) PROGR – Zentrum für Kulturproduktion, Bern (CH), 2020






lines


desire paths
performatives Video, 4:15 min, März, 2020





ichdu

ichdu
Videoinstallation, Kammerhofgalerie Gmunden, 2020








field

field, Installation, dieKunstsammlung des Landes OÖ, Linz, 2020




daheim

daheim
Foto-Objekt, Faden, Tusche, Stahlstifte
(Detail und Installationsansicht)
FLUSS – NÖ Initiative für Foto- und Medienkunst, 2020


dependencies, relations, dialogs, fields
installation, objects, video, performance

Menschen sind bei dem was sie tun oder tun könnten von anderen Menschen abhängig. Sie leben stets mit anderen zusammen, kommunizieren, stehen im Austausch, Wettbewerb oder Zusammenarbeit. Hanl untersucht mit reduzierten formalen Mitteln Fragen und Folgen die sich aus diesen Abhängigkeiten ergeben. Zeichnung, Objekt, Installation, Video und Performance dienen ihr dabei als Mittel zur Übersetzung dieser Reflexion.

In einer Art installativer performativer Praxis werden Dinge zueinander in Beziehung gesetzt und die damit einhergehenden Veränderungen von Bedeutung untersucht. Dabei wird der eigenen Körper – eingebettet in ein System von Bezügen und Verbindungen – mehr und mehr zum zentralen Referenzpunkt dieser Inszenierungen. Wünsche, Begehrlichkeiten, Ängste, Selbstinszenierung, Abhängigkeiten usw. werden als Möglichkeit verstanden, Dynamik und Veränderung von Gesellschaft zureflektieren. Der Körper ist so verstanden auch eine Art Speicherorgan für soziale Strukturen und Verhältnisse, die der Mensch einerseits schafft und die ihn andererseits formen.

Anhand von klaren, überlegten aber immer auch spielerischen Inszenierungen werden grundsätzliche Fragen menschlicher Existenz verhandelt. Dabei geht es auch um jene kaum greifbaren Räume, die zwischen Menschen entstehen, beziehungsweise, die sie durch Interaktion erschaffen.

 
Wandinstallationen, CSH Vienna, 2020


Installation 120 x 350 cm , CSH Vienna 2020

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body space drawing

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body space drawing
, Video, 6:26 min, 2019
Ausstellungsansicht: Kunstraum Waldhaus, Zürich, 2019
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